Die Lungenfunktionsprüfung - Allergologia, Pediatria e Primo Soccorso

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Die Lungenfunktionsprüfung

Diagnostik
Die Lungenfunktionsprüfung mittels Spirometrie dient zur Beurteilung der Lungenfunktion, um beispielsweise das Erkennen eines Asthmas zu ermöglichen. Es handelt sich um eine schnelle und einfache Methode, welche nicht invasiv sowie schmerzfrei ist. Sie ist reproduzierbar und erlaubt die Beurteilung des Krankheitsverlaufs.

Zur Untersuchung nimmt der Patient ein Mundstück in den Mund, die Nase wird mittels einer Klemme verschlossen. Auf Anweisung des Arztes atmet der Patient ein und aus. Eine Computeranimation erleichtert es Kindern die Anweisungen zu befolgen. Normalerweise ist es ab einemAlter von ca. 5 Jahren möglich, eine Lungenfunktionsprüfung durchzuführen.

Die wichtigsten Werte, welche man durch eine Spirometrie erhält, sind die sogenannten Werte FEV1 und FVC.

Das FEV1 bezeichnet das Luftvolumen, welches bei maximaler Anstrengung innerhalb einer Sekunde ausgeatmet wird. Im Falle einer Obstruktion der Atemwege, ist dieser Wert vermindert. Die FVC erlaubt hingegen zu beurteilen, wieviel Luft mit maximaler Anstrengung ein- und ausgeatmet werden kann.

Sollte sich eine Obstruktion zeigen, ist die Durchführung eines Bronchospasmolysetests notwendig. Hiermit kann gezeigt werden, ob die Obstruktion reversibel ist. Der Patient inhaliert hierzu ein Salbutamolspray, nach circa 20 Minuten wird dann die Lungenfunktionsprüfung wiederholt. Eine Verbesserung des FEV1 weist auf eine reversible Obstruktion hin.
Copyright 2019 Dott.ssa Annette Gerber
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